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1974
Peter J. Lassen entwirft das Regalsystem 6060, das bereits viele der typischen Details von Montana enthält – die gerundeten Kanten, die fehlende Ecken, die Einteilungsmöglichkeiten und eine Systematik, bei der Module in einer Beziehung zueinander stehen. Die Verarbeitung ist funktionell und es wird industriell gefertigt. Das Design ist von der Zusammenarbeit Peter J. Lassens mit Arne Jacobsen, Verner Panton und Jørn Utzon inspiriert. 

1975–78
Das Regalsystem 6060 wird von Fritz Hansen vertrieben. Die Module aus massiver Kiefer kombiniert mit bunten Rückseiten bieten hervorragende Aufbewahrungsmöglichkeiten für Bücher, Schallplatten und verschiedene Gegenstände. 6060 ist in verschiedener Hinsicht ein Durchbruch – was sich auch an den bereits 1977 in Italien auftauchenden Kopien erkennen lässt. Bislang waren Regale nur in der Horizontalen flexibel, 6060 bietet jedoch flexible Borde auch in vertikaler Ebene. Dadurch erweitert sich die Anpassungsfähigkeit, da sowohl Trennwände als auch Böden versetzt werden können. Das Rastermaß – der Abstand zwischen den Borden – beträgt 5,2 cm. Das System hat organische Übergänge: von der Oberfläche zur Kante zur Oberfläche, von der Tür zur Seite, vom Griff zur Tür, von Schwarz zu Weiß – und auch von Seite zu Seite, wobei das Eckstück durch seine Abwesenheit auffällt!

1979–81
Peter J. Lassen entwickelt 6060 weiter und es entsteht das Aufbewahrungssystem, das wir heute als Montana kennen. Die Dimensionen werden optimiert und das Rastersystem in Übereinstimmung mit den DIN-Formaten (Deutsche Industrie Norm) auf 5,7 cm vergrößert. Die massive Kiefer wird durch MDF ausgetauscht und es kommen Halbseiten sowie Tiefenvariationen hinzu. Außerdem wird Montana mit Schubladen, Einsätzen und Türen verschiedener Größen erweitert.

1982
Peter J. Lassen stellt Montana an der Kölner Möbelmesse einem internationalen Publikum vor. Es findet Beachtung in der Presse: MD in Deutschland, Home Furnishings Daily in den USA und Arkitekten in Dänemark. In Haarby (auf der Insel Fünen in Dänemark) geht die Produktion in den 220 m² großen Fertigungsgebäuden in der ehemaligen Marmeladefabrik Fengers Konservesfabrik weiter.

Die Vermarktung von Montana beginnt. Die Firma hat zwei Mitarbeiter und einen Umsatz von 1 Mio. DKK.

1983
Die Farbpalette wird von Weiß, Anthrazit und Birkenfurnier auf Blau, Rot, Gelb, Schwarz und Braun erweitert.

1984
Das Skyline System mit schwebenden Ablageböden wird präsentiert.

1985
Der erste Firmenausflug – „Montana day” – findet in Peter Lassens Ferienhaus in Rågeleje statt. Stichwort ist team building.

1986
Montana wird für seinen Showroom während der Möbelausstellung im Bella Center mit dem Rumprisen (Bester Showroom) ausgezeichnet.

Die Produktionskapazität wird auf 1 600 m² erweitert zur Verkürzung der Lieferzeiten. Der Umsatz beträgt 16 Mio. DKK.

1987
Montana nimmt an der Ausstellung für europäisches Design in Stuttgart teil. Der Umsatz beträgt 18 Mio. DKK und Montana hat 37 Mitarbeiter.

1988
Montana wird Kunde der Werbeagentur Kunde & Co. Der Umsatz beträgt 22 Mio. DKK und Montana beschäftigt 50 Mitarbeiter.

1989
Die Farbpalette wird auf 18 Farben erweitert. Ein Ausbau ist aufgrund des starken Umsatzwachstums unausweichlich – diesmal sind es 60%.

Über das besondere Montana-Universum wird die Marke Montana weiter entwickelt. Montana wird innerhalb einer fokussierten Markenstrategie als erstklassige Marke vertrieben. Das kreative Konzept sieht ästhetische Werbung mit einfachem, aber bestechendem Layout vor.

Montana wiederholt seinen Erfolg im Bella Center und erhält einmal mehr den Rumprisen für den besten Showroom.

1991
Bjørn Thygesen wird als Produktionsdirektor eingestellt.
Umsatz 55 Mio. DKK, 90 Mitarbeiter.

1992
Nach einem weiteren Ausbau der Fertigungsanlagen beträgt die Produktionsfläche nun 7 000 m².

Joakim Lassen ist Umweltberater für die Ingenieurfirma Rambøll und erarbeitet zusammen mit den dänischen Umweltbehörden die Broschüre: „Bedre miljø og fortsat vækst“ (Bessere Umweltverhältnisse und Wachstum). Montana wird als Musterbetrieb ausgewiesen. Montana veranstaltet Untersuchungen und eine Umwelterklärung wird verfasst, die auch Analysen der Prozesse, Produkte und Materialien beinhaltet. Als Ergebnis etabliert Montana 1993 ein Umwelt Management System.

Montana lanciert das Tischsystem Position.

1993
Einführung von 15 neuen Farben.

Montana startet in Dänemark unter dem Namen „Living in Europe“ eine neue Kampagne.

1995
Montana lanciert das flexible Tisch- und Bankprogramm Monterey.

1996
In Bredgade, Kopenhagen, wird Montana Mobile eröffnet, das direkte Rückmeldungen von Konsumenten ermöglicht und Partnern sowie Privatkunden als Inspirationsquelle dient.

1997
12 Graffiti-Künstlern aus Frankreich, Deutschland, Dänemark und den USA malen 76 Werke auf Montana Elemente. Das Event wird „Living Walls Montana Gallery ‘97” genannt. Die Kampagne schlägt Wellen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Branche.

Montana nimmt an einem neuen Projekt der Umweltbehörden Dänemarks teil. Das Projekt heißt: „Udvikling af miljøvenlige produkter i træ-og møbelindustrien” (Entwicklung von umweltfreundlichen Produkten in der Holz –und Möbelindustrie). Montana stellt Ziele für Änderungen in den Materialien und Produktionsprozessen und für den Wechsel von säuerehärtenden Lacken zu wasserbasierten Lacken auf.

Die Montana-Familie wird mit einer Schwesterfirma – HjerteCenter Varde – erweitert.

Kanufahrt auf dem Fluss Gudenå für das gesamte Unternehmen.

1998
Eine Analyse nachhaltiger Entwicklungen und deren schrittweise Einführung setzen die Umweltarbeit von Montana fort.

ScanDjob, eine Firma, die von Arne Jacobsen entworfene Büromöbel herstellt, wird erworben und unter dem Namen DJOB als Montanas Schwesterfirma etabliert.

Firmenausflug nach Henne Strand.

Montana übernimmt Verkauf und Vertrieb des Verner Panton Wire Cubes.

1999
Joakim Lassen wird Direktor von DJOB und ist damit das jüngste Mitglied einer 5 Generationen langen Familientradition innerhalb von dänischem Möbeldesign. Der Urgrossvater von Joakim Lassen war Fritz Hansen, der die Firma mit selben Namen gegründet hat und die vom Grossvater von Joakim Lassen weitergeführt wurde. Der Vater von Joakim, Peter J. Lassen war zeitweise Direktor bei Fritz Hansen bevor er Montana gegründet hat.

Der elektrisch höhenverstellbarer HS Arbeitstisch, entworfen von Peter J. Lassen und Joakim Lassen, wird vorgestellt. Der Tisch ist einzigartig in seinem einfachen und schlichten Design.

An den Ausstellungen Tool Toys in Barcelona und Empty Space in München vertreten.

Montana sponsert die Installation „Snowball“ von Peter Bonde und Jason Rhoades im dänischen Pavillon auf der Biennale in Venedig.

Firmenausflug ins Cowboyland bei Silkeborg.

2000
Die Kampagne „Montanium” mit Referenzen an bedeutende Epochen zur Sichtbarmachung von Montanas zeitloser Relevanz führt das Unternehmen ins neue Jahrtausend.

Montana führt die Oberfläche Aluminium ein.

Montanas beachtliche Bemühungen in Bezug auf Arbeitssicherheit resultieren in einer Bilanz von Null Arbeitsunfällen.

Firmenausflug ins mittelalterliche Südseeland bei Næsbyholm.

2001
An der Bo 01 in Malmö vertreten.

Montana macht seinem Motto alle Ehre: Bist du stolz auf etwas, rufe es in die Welt hinaus. Die Kampagne „Made by you“ bricht mit Konformität und Gewohnheitsdenken, indem sie Kunden dazu anregt, Montana ganz persönlich zu interpretieren.

Null Arbeitsunfälle.

Ausflug nach Nesset, Norwegen, mit Rafting und Abseilen.

Produktionsfläche: 13 000 m².

Umsatz über 120 Mio. DKK.

Während der Kopenhagener „Kulturnacht“ führen die Künstler Bjørn Nørgaard und Henning Christiansen die Performance „World Peace Economy – one religion is not enough“ im Montana Showroom in Kopenhagen vor. 

2002
Einführung von Montana Recycling-Modulen zur DKR-Ausstellung am Potsdamer Platz, Berlin.

Der MP Tisch wird in Verbindung mit einer großen Lieferung an NCC in Kopenhagen lanciert.

Firmenausflug nach Hammershus, Bornholm.

2003
Montana wird gemäß OHSAS 18001 für Arbeitssicherheit zertifiziert.

Joakim endeckt den ersten Stuhl von Verner Panton, den Tivoli Stuhl von 1955 und legt ihn in einer neuen, verstärkten Ausführung wieder auf. Der Sitz hat jetzt eine mit Nylon verstärkte Schnur und das Gestell ist aus Edelstahlrohr. 

2004
Montana wird gemäß ISO 14001 für Umweltmanagement zertifiziert.

Peter J. Lassen präsentiert das GRID-System in einer gemeinsam mit dem dänisch-isländischen Künstler Olafur Eliasson entwickelten Installation.

Der Tivoli Stuhl erhält den Klassikerpreis von Bo Bedre auf dem Scandinavian Furniture Fair im Bella Center.

Montana sponsert die Öffnungsausstellung in dem neuen Saal der Kunsthalle Brandts. Die deutsche Künstlerin Katharina Grosse nutzt den ganzen Raum und integriert 56 Montana Module in ihr fantastisches grosses Gemälde.

Montana eröffnet einen eigenen Showroom auf Skøyen in Oslo. 

2005
Montana lädt Partner und Mitarbeiter in die königliche dänische Oper in Kopenhagen zu „Dialogue – made by you!“ ein, eine Veranstaltung mit der Musikgruppe „Vandspejlet“ und Ausdruckstanz von Ingrid Kristensens Tanzensemble.

Vor dem Hintergrund der Gedanken, die Verner Panton zu anderen Modellen des Tivoli Stuhls aufgezeichnet hatte, wird der VP Bar Stuhl und der VP Lounge Stuhl entwickelt.

Der AP Stuhl – entworfen vom Architekt Andreas Hansen und Peter J. Lassen – wird vorgestellt.

2006
Montana entwickelt das Marketingthema „Made by you“ mit der neuen Kampagne „Making room for personality“ weiter und unterstreicht die Individualität und Anpassungsfähigkeit, die Montana auszeichnen.

Der Montana Saal im Schwarzen Diamant in der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen wird eingeweiht. Der Saal wird finanziell und gestalterisch von Peter J. Lassen gesponsert.

Der Montana Literaturpreis wird von der dänischen Zeitung „Information“ und der Volkshochschule „Testrup“ gestiftet. Der Preis wird von Montana gesponsert. Mette Moestrup erhält den ersten Preis für die Gedichtsammlung „Kingsize“. 

2007
Mit der Einführung von Oberflächenlack auf Wasserbasis macht Montana im Umweltbereich einen Quantensprung, der sowohl im Büro als auch zu Hause für bessere Raumqualität sorgt.

Peter J. Lassen wurde 2005 als H.C. Andersen Botschafter ernannt und organisiert nachfolgend zusammen mit der Kunsthalle Brandts im Jahr 2007 die Ausstellung „Fairytale Cabinets“. Hier zeigen dänische und internationale Künstler u.a.: Kathrine Ærtebjerg, Bjørn Nørgaard, Niels Erik Gjerdevik und Robert Kushner ihre Interpretationen zu verschiedenen Märchen von H.C. Andersen. 

 Joakim Lassen ersteigt zusammen mit dem Künstler Marco Evaristti den Mont Blanc als Teil der Triologie „Red Fractions“, der aus den Projekten: „The Ice Cube Projekt“ (2004), „The Mont Rouge“ (2007) und „The Arido Rosso“ (2008) besteht.

Montana lanciert die mobile Ausstellung ARTour, die die Zusammenarbeit von Montana und Peter J. Lassen mit bekannten dänischen und internationalen Künstlern illustriert. Die Ausstellung beginnt bei Tannum Møbler in Olso und setzt ihre Tour bei Partnern in anderen europäischen Großstädten fort.

201 Mio. DKK Umsatz, 166 Mitarbeiter.

2008
Zusammen mit DJOB nimmt Montana an der Orgatec in Köln teil und zeigt flexible sowie persönliche Lösungen für das moderne, rationell gestaltete Büro.
 
Geert Noer tritt in den Vorstand ein.

Das Design Hotel, Clarion Hotel Sign, mit mehr als 500 Zimmer wird ind Stockholm eingeweit und Montana lanciert in dieser Verbindung eine Reihe von Komponenten, die für Hoteleinrichtung geeignet sind.

Montana nimmt zum dritten Mal als Sponsor auf der Biennale „Socle du Monde“ in Herning teil. Die Zusammenarbeit mit der Künstlerin Lilibeth Cuenca mündet in einer Video- Performance-Installation.

Der Umsatz liegt bei 228 Mio DKK und Montana beschäftigt 188 Mitarbeiter.

2009
Montana und DJOB fusionieren und die Produktion von Tischen und Stühlen zieht in eine neue 600m2 Produktionshalle in Haarby (auf der Insel Fünen, Dänemark) um. Die Tisch- und Stuhlkollektionen werden in die Montana Kollektion eingebunden und Montana kann jetzt ein komplettes Programm für professionelle Einrichtung von öffentlichen Bereichen, Büros und Arbeitsplätzen anbieten.

Bjørn Thygesen wird als Geschäftsführer für Montana Møbler A/S ernannt. Joakim Lassen wird zum Direktor für Design & Communication ernannt.

Am 14. Mai eröffnet Montana einen neuen 800 m2 Showroom in Pakhus 48 im Freihafen von Kopenhagen. Es werden inspirierende Aufstellungen für das Zuhause und für moderne Arbeitsplätze gezeigt. Der Showroom ist jeden Tag von 9 bis 16 Uhr für alle Besucher offen.

Während der CODE 09 zeigt Montana einen Prototypen vom HS2 PR höhenverstellbaren Tisch mit Sonnenzellen. Die Sonnenzellen generieren Energie für die Standby-Funktion der Tische. Die Entwicklung des Tisches ist ein Schritt auf dem Weg zum CO2 neutralen Arbeitsplatz.

Montana eröffnet einen eigenen Showroom in Stockholm.

2010
Montana stellt neue TV Hi-Fi Module und Montana Elemente mit Lautsprechern vor.

Der Tivoli Stuhl wird um VP Kitchen und VP Kids ergänzt.

2011
Montana öffnet Showroom in der Design Post in Köln.

Montana stellt Montana Wardrobe vor.